STUDIO CORINNA HEUSEL


VISUELLE DESIGNERIN
WAHRNEHMUNG IN DER ARCHITEKTUR

RÄUME –
REICH AN
WAHRNEHMUNG

Ich untersuche, wie visuelle Gestaltung
die wahrgenommene Grenze zwischen
lebendiger Natur und gebautem Raum
durchlässiger machen kann.

Visualisierung · Designprojekt Costa Rica, 2026

01 MOST MINIMAL MEMBRANE

TROPISCHE ARCHITEKTUR ALS CASE STUDY

Dach, Boden, Schatten, Schutz.

Wo Architektur mit weniger materiellen Grenzen auskommt, bleiben Licht, Luft, Vegetation, Geräusche, Wetter und Veränderung stärker Teil der unmittelbaren Wahrnehmung des Raumes.

So viel Schutz wie nötig.
So wenig Trennung wie möglich.

NEUROÄSTHETIK x BIOPHILIC DESIGN

Unsere Wahrnehmung reagiert auf die Eigenschaften unserer Umgebung. Neuroästhetik, Umweltpsychologie und Biophilic Design untersuchen, wie natürliche Formen, Materialien, Licht, Variation und sensorische Komplexität mit Aufmerksamkeit, Stressregulation und Wohlbefinden zusammenhängen.

Nahaufnahme einer roten Flamingoblume.

Mich interessiert dabei eine gestalterische Frage: Was können gebaute Innenräume von der sinnlichen Qualität natürlicher Umgebungen lernen?

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02 REICH AN WAHRNEHMNUNG

Sensorischer Reichtum. Keine Reizüberflutung.

Eine Baumrinde kann ruhig und gleichzeitig hochkomplex sein. Eine Wasseroberfläche ist eine einzige Fläche und verändert sich permanent. Natürliche Umgebungen verbinden Ruhe mit Variation, Wiederholung mit Unregelmäßigkeit, Einheit mit Vielfalt.

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Meine Arbeit als Designerin: die Membran so zu gestalten, dass sie sensorisch komplexe Wahrnehmung ermöglicht – und durch ihre Materialität zur Nabelschnur zwischen Raum und lebendigen Natur wird.

03 MEINE ARBEIT

01
WAHRNEHMUNGSFLÄCHEN

RAUMGREIFENDE ORIGINAL-WANDGRAFIKEN

Großformatige Grafiken, die über das Bildhafte hinausgehen und Teil der Architektur und des Raumes werden.

Wahrnehmungsflächen, die nicht nur betrachtet werden, sondern die Wahrnehmung des gesamten Raumes prägen.

Variation, Wiederholung und Unregelmäßigkeit erzeugen eine sensorische Komplexität die zugleich ruhig und lebendig sein kann. Der Entstehungsprozess bleibt bewusst unmittelbar: Sumi-Tusche und natürliche Pigmente fließen, überlagern sich und hinterlassen Spuren. Ihre Eigenlogik wird Teil der Gestaltung.

So entstehen Arbeiten mit den Materialien und Gesetzmäßigkeiten der Natur. Eine unmittelbare, materielle Verbindung zur lebendigen Welt.

SAATCHI ART →

02
BIOPHILES KABINETT

MEET · SHOP · SAMSTAGS IN CANNSTATT

Wie ein Blumenladen, nur anders.

Im Rabbit Hole finden sich Objekte für den Raum, kleinere Formate, Studien und Experimente – entstanden aus meiner Arbeit mit naürlichen Materialien, Pigmenten, Pflanzen und Fundstücken.

Rabbit Hole ist dabei durchaus Programm: Meine ehemalige Souterrainwohnung in Bad Cannstatt ist heute ein kleines biophiles Kabinett. Ein Raum mit wenig Licht und wenig Außenbezug wird zum Experimentierfeld dafür, wie schon kleine Eingriffe Natur und sensorischen Reichtum in den Innenraum holen können.

OPENING SOON
Gasteiner Str. 28 · 70372 Stuttgart

03
DESIGN JOURNAL

RANDOM RESEARCH & BEOBACHTUNGEN

Schwarz-Weiß-Nahaufnahme einer Blume.
Ein Ort für Beobachtungen, Gedanken und Dinge, die mir unterwegs auffallen.

Unregelmäßige Notizen zu Natur, Wahrnehmung, Architektur, Material und Grafik. Manchmal Recherche, manchmal Experiment, manchmal einfach Entdeckung, die hängen bleibt.

Das Design Journal sammelt, was meine Arbeit begleitet und neue Fragen aufwirft. Nicht als fertige Antworten, sondern als fortlaufende Spur meiner Auseinandersetzung mit der lebendigen und gebauten Welt.

NOTIZEN →

04
CASE STUDY HOUSE CR

WAHRNEHMUNG IN DER TROPISCHEN ARCHITEKUR

Das Gefühl, in der Natur zu leben und gleichzeitig geschützt zu sein, ist für mich eine besondere Qualität tropischer Architektur.

Unter unseren klimatischen Bedingungen lässt sich diese Offenheit nicht einfach übertragen.

Mich interessiert deshalb, was sich visuell daraus ableiten lässt: Wie können Wände weicher wahrgenommen werden? Wie können großformatige Grafiken zu einer Art zweitem Wahrnehmungsfenster werden und etwas von der sensorischen Qualität in den Innenraum holen?

Costa Rica ist dafür fortlaufende Studie und Ausgangspunkt für meine Suche nach visuellen Gestaltungsprinzipien, die Grenzen zwischen Natur und Raum weicher wirken lassen.

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